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2012

1 5 .   J A N U A R   -   W I N T E R W A N D E R U N G   B E I   B A D   B E R K A 

Die erste Wanderung des Jahres führte uns rund um Bad Berka auf den Spuren von Sebastian Kneipp. Vom Zeughaus Bad Berka aus ging es bei eisigem Winterwetter entlang dem Kneipp-Weg an der Ilm durch den Dammbachsgrund und weiter zur Waldgaststätte Perlmann zur Entenkeule mit Rotkohl und Klößen. Frisch gestärkt ging es zurück nach Bad Berka.


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1 8 .   M Ä R Z   -   U M G E B U N G   V O N   M A G D A L A 

An diesem Vorfrühlingsmorgen sind wir von Magdala über Göttern, vorbei an Bucha über Coppanz Richtung Jena gewandert. Die Gegend ist angenehm, gut ausgeschildert und nicht zu anstrengend. Mittagseinkehr war in der bis auf den letzten Platz gefüllten Waldgaststätte in Vollradisroda, scheint ein gastronomischer Anlaufpunkt für Weimar und Jena zu sein und hat auch uns nicht enttäuscht. Von dort aus ging es zurück nach Magdala.


S C H L O S S   M A R T I N F E L D   -   E I C H S F E L D 

Dieses Wochenende kann man nur mit Schloss Martinfeld überschreiben, denn das war auch schon das bestimmende Moment. Der ehemalige Sitz der Thüringer Adelsfamilie von Bodungen ist eine tolle herrschaftliche Herberge mit Grillplatz auf dem großen Freigelände und offenem Kamin in der Empfangshalle.
Ansonsten mag der Ort zwar administrativ zum Eichsfeld gehören, landschaftstechnisch hat aber das "wirkliche" Eichsfeld viel mehr zu bieten. Nach Grillen und gemütlichem Beisammensein am Freitag abend, wanderten wir am Samstag bei anhaltendem Regen in einem ca. 5 Hektar großen Waldstück ohne Attraktionen und Mittagseinkehr. Oftmals war auch der Weg durch Bruchholz versperrt und man musste umkehren. Kleine Überraschungen wie hübsche Weiderinder und Feuersalamander bereicherten diesen Tag dennoch.
Halt machten wir an der Wallfahrtskapelle Klüschen Hagis, welche auch geöffnet war und an der Burg Greifenstein. Dort standen wir allerdings vor verschlossener Tür, die Burg ist seit Jahren in Privatbesitz, nur die Wegweiser verschweigen das weiterhin.
Zurück kürzten wir über eine Wiese ab, um auch den noch nicht völlig durchweichten Wanderschuhen endlich ihre Chance zu geben.


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1 7 .   J U N I   -   N A T I O N A L P A R K   H A I N I C H 

Der Hainich spricht für sich, da muss man nicht viel erzählen. An diesem Sommer-Sonntag ging es morgens von Thiemsburg zum Craulaer Kreuz mit wunderschönem Ausblick auf die Landschaft. Die nächste Station war die Betteleiche mit Imbissmöglichkeit.
Nach der Rückkehr nach Thiemsburg konnten interessierte Wanderfreunde noch den Baumkronenpfad erkunden.


6 .   J U L I   -   H I S T O R I S C H E R   U M Z U G   Z U M   P F E R D E M A R K T 

Anlässlich des Festjahres in Buttstädt zum 1225. Stadtjubiläum wurde auch der Festumzug zum Pferdemarkt historisch thematisiert.
Wir Wanderfreunde haben mit einem Modell die Geschichte der Eisenbahn in Buttstädt aufgegriffen und Reisende in verschiedenen Epochen dargestellt.


U M Z U G   Z U M   P F E R D E M A R K T 

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1 6 .   S E P T E M B E R   -   I M   M Ü N C H N E R   H Ü G E L L A N D 

Dieser Tag war hinsichtlich Licht und Temperatur an Schönheit kaum zu übertreffen. Vor München parkend, durchquerten wir den Ort zu Fuß, vorbei am Rittergut mit seinen Alpakas und vorbei am Oktoberfest. Wir ignorierten auch die "Zollstellen", denn die Passage durch den Ort München sollte wegen des Oktoberfestes kostenpflichtig sein. Nach einem traumhaften Anstieg zur Stiefelburg konnten wir dort unsere Mittags-Rast im zugehörigen Biergarten einnehmen. Beim Abstieg zurück nach München kamen wir am gewöhnlich schwer zugänglichen Schloss Tonndorf vorbei, welches aber glücklicherweise gerade "offenen Kaffee-Sonntag" hatte und uns noch eine schöne Kaffeepause und einen interessanten Einblick in die Welt einer alternativen Groß-Wohngemeinschaft ermöglichte.


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1 2 . -   1 4 .   O K T O B E R   -   W Ü R Z B U R G 

Berufliche Kontakte führten uns nach Würzburg, was wir normalerweise nicht auf dem Plan hatten. Aber dafür waren wir sehr positiv überrascht, denn die Stadt bietet eine Unmenge touristischer Höhepunkte.
Wir haben uns in der Jugendherberge Würzburg eingebucht, ein imposanter Bau unterhalb der Festung Marienberg. Am Freitag abend konnten wir in einem der zahlreichen Innenhöfe grillen, die ganze Anlage ist sehr weitläufig, das Personal nett und zuvorkommend, die Verpflegung gut. Nur die Chefin ist leicht bissig und unterscheidet nicht zwischen erwachsenen Gästen und Kindern. Nach dem der Rost abgebrannt ist, unternahm der in Mainfranken ansässige Bekannte eine Stadtführung mit uns durch das abendliche Würzburg. Die Stadt ist randvoll mit Prachtbauten, allen voran die Residenz und überall kann man Frankenwein geniessen.
Am Sonnabend nahm uns ein örtlicher Wanderführer zu einer Weinbergführung in Empfang, das Wetter war fast noch einmal sommerlich warm. Mann muss dazu sagen, dass die Weinberge nicht so schön terassenförmig wie bei uns in Thüringen angelegt sind, sondern als Abhänge mit Querwegen, aber dem Wein, durchweg im Bocksbeutel abgefüllt, tut das keinen Abbruch. Nach der Weinwanderung stiegen wir ca. 8. km durch herrlich grüne Landschaft nach Veichtshöchheim und fuhren dort mit einer Main-Fähre zurück in die Stadt. Das Treiben auf der alten Mainbrücke am Samstag Nachmittag muss man gesehen haben, das ist ein Phänomen. Die Brücke ist der zentrale Treffpunkt, gesäumt mit Menschen und Unterhaltung. Das Brückengasthaus gibt Wein im Gläsern "to go" heraus und so fungiert die Brücke als Park, Spazierweg, Flaniermeile usw. Am Abend sind wir im Brauerei-Gasthof "Alter Kranen" eingekehrt, als Gruppe muss man zwingend vorbestellen, da die Gasthäuser mehr als gut gefüllt sind.
Am Sonntag sind einige Wanderfreunde noch zu einer Besichtigung der Festung Marienberg aufgestiegen, dieser Abstecher hat sich sehr gelohnt.


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A D V E N T S W A N D E R U N G   I M   W E I H N A C H T L I C H E N   M Ü H L T A L 

Das Mühltal im Thüringer Holzland zieht sich über ca. 8 km, fast alle Mühlen sind zu Hotels und Gaststätten umfunktioniert.
Am 3. Adventswochendende ist es ein großer Weihnachtsmarkt von Mühle zu Mühle. Wir wurden also weniger von der Wanderung beansprucht, sondern mehr von den vielen Köstlichkeiten, Glühwein und Unterhaltung an jeder Mühle. Musik, Marktstände, Schlittenhundecamp, Lasershow am Abend, Weihnachtsmännerumzug, die Stimmung ist unglaublich.
Das war ein so schöner Adventstag, dass wir auch im nächsten Jahr wieder unsere Adventswanderung im Weihnachtstal Eisenberg verbringen.


W E I H N A C H T F E I E R   I M   A L T E N   T R O C K E N W E R G 

Unsere Weihnachtsfeier haben wir nun schon zum zweiten Mal im "Alten Trockenwerk" verbracht und wollten einmal darauf hinweisen, dass das Essen sehr gut und preiswert ist und das Ambiente seit Einbau eines Kamins in der Gaststube richtig heimelig wirkt.